Ruländer / Grauer Burgunder
Stand 2008: 43,09 ha = 9,64 % Ertragsrebfläche im b.A. Sachsen (von 447 ha)
Grauer Burgunder auch Ruländer, Grauclevner, Tokayer (hat aber nichts mit dem echten ungarischen Tokayer aus der Furmintraube zu tun), Malvoisie, Grauer Mönch, Pinot gris, Pinot grigio genannt.

Seit 1956 in Dtl. zugelassen. Entstanden ist der Ruländer, der in Deutschland nach dem Kaufmann Ruland aus Speyer benannt ist, aus dem blauen Burgunder aus Burgund im 12. Jahrhundert. Kaiser Karl IV (1316-1378) soll ihn nach Ungarn gebracht haben. Um 1711 soll Ruland den Anstoß zur seiner Verbreitung in Deutschland gegeben haben. Die in den letzten Jahren erfolgte Rückbesinnung auf den ursprünglichen Namen Grauer Burgunder hat sich als verkaufsfördernd erwiesen. Meistens wird er dann etwas früher gelesen und ist - je nach Jahrgang - elegant, mit fruchtig - frischer Säure und leicht spritzig ausgebaut. Ein aus vollreifen Trauben mit hohen Extrakt hergestellter kräftiger Wein wird aber doch wieder meist Ruländer genannt.
Der Ruländer gehört, wie der Traminer, zu den besten Sorten des hiesigen Weinbaus. Seine wuchtigen, feurigen Weine mit ihrem vollen Bukett stellen eine besondere Kostbarkeit dar. Der Wein ist kräftig, vollmundig und besitzt ein sortentypisches, an Honig erinnerndes Bukett. Von dieser Note wird auch der volle und elegante Geschmack bestimmt. Ruländerwein wird höchsten Ansprüchen gerecht und nicht nur von Kennern sehr geschätzt. Man trinkt ihn zu Enten- und Gänsebraten, Wildgeflügel, hellem Braten, Sahnesoße und leichtem Käse. Etwas lieblichere Spät- oder Auslesen passen vortrefflich zu Desserts. Im Burgund wuchs die Rebe früher oft inmitten von Pinot Noir (mit dem sie auf Grund der ähnlichen Blattform auch leicht zu verwechseln ist) und brachte in die Rotweine Säure ein. Nach Österreich kam sie bereits im 13. Jahrhundert durch die Zisterzienser, woher sich auch der Name “Grauer Mönch” ableitet. Die Beeren haben eine Farbe zwischen graubläulich bis rötlichbraun, nicht selten kommen alle Schattierungen auf einer einzigen Traube vor.

Seit 1956 in Dtl. zugelassen. Entstanden ist der Ruländer, der in Deutschland nach dem Kaufmann Ruland aus Speyer benannt ist, aus dem blauen Burgunder aus Burgund im 12. Jahrhundert. Kaiser Karl IV (1316-1378) soll ihn nach Ungarn gebracht haben. Um 1711 soll Ruland den Anstoß zur seiner Verbreitung in Deutschland gegeben haben. Die in den letzten Jahren erfolgte Rückbesinnung auf den ursprünglichen Namen Grauer Burgunder hat sich als verkaufsfördernd erwiesen. Meistens wird er dann etwas früher gelesen und ist - je nach Jahrgang - elegant, mit fruchtig - frischer Säure und leicht spritzig ausgebaut. Ein aus vollreifen Trauben mit hohen Extrakt hergestellter kräftiger Wein wird aber doch wieder meist Ruländer genannt.
Der Ruländer gehört, wie der Traminer, zu den besten Sorten des hiesigen Weinbaus. Seine wuchtigen, feurigen Weine mit ihrem vollen Bukett stellen eine besondere Kostbarkeit dar. Der Wein ist kräftig, vollmundig und besitzt ein sortentypisches, an Honig erinnerndes Bukett. Von dieser Note wird auch der volle und elegante Geschmack bestimmt. Ruländerwein wird höchsten Ansprüchen gerecht und nicht nur von Kennern sehr geschätzt. Man trinkt ihn zu Enten- und Gänsebraten, Wildgeflügel, hellem Braten, Sahnesoße und leichtem Käse. Etwas lieblichere Spät- oder Auslesen passen vortrefflich zu Desserts. Im Burgund wuchs die Rebe früher oft inmitten von Pinot Noir (mit dem sie auf Grund der ähnlichen Blattform auch leicht zu verwechseln ist) und brachte in die Rotweine Säure ein. Nach Österreich kam sie bereits im 13. Jahrhundert durch die Zisterzienser, woher sich auch der Name “Grauer Mönch” ableitet. Die Beeren haben eine Farbe zwischen graubläulich bis rötlichbraun, nicht selten kommen alle Schattierungen auf einer einzigen Traube vor.
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