Elbling
Stand 2008: 8,17 ha = 1,83 % Ertragsrebrebfläche (von 447 ha)
Elbling - richtig: Weißer Elbling, auch Kleinberger, Grobriesling, Alben, Rheinelbe, Klemplich u.a.m. genannt.

Eine Spielart ist der Rote Elbling, der sich vom Weißen Elbling nur in der Farbe unterscheidet, beide sind seit 1956 in Dtl. zugelassen. Ihre Herkunft ist nicht vollständig gesichert. Man geht von einer natürlichen Kreuzung zweier Sorten mit heunischen und fränkischen Anteilen aus.
Die weiße Rebsorte gilt als älteste Mitteleuropas und war vom Mittelalter bis ins 19. Jh. in Europa eine weit verbreitete Sorte. Die römischen Schriftsteller Columella und Plinius der Ältere (23-79) haben in ihren Werken eine Rebe "Uva albena" respektive "Vitis alba" beschrieben, bei der es sich um den Elbling handeln könnte. Da es ein sehr einfacher Wein ist, wird er heute fast nur noch zur Sektherstellung verwendet. Seine Herkunft ist umstritten, man nimmt aber an, dass er von den Römern kommt oder aus Gallien stammt.
Den Elbling bezeichnet man als leicht, angenehm, frisch, fruchtig und anregend. Bukett und Aroma sind sehr dezent und neutral. In Deutschland konzentriert sich der Anbau auf die Region Mosel- Saar- Ruwer.
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