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06.03.2010
Sächsischer Weinbautag auf Schloss Wackerbarth
Der Weinbauverband Sachsen e.V. hat die Sächsischen Winzerinnen und Winzer am Sonnabend, dem 6.03.2010 zum Sächsischen Weinbautag in den Gewölbekeller auf das Staatsweingut Schloss Wackerbarth geladen.
In diesem Jahr wurden wieder eine Reihe von interessanten Vortragsthemen rund um den Weinanbau zusammengestellt. Als Schwerpunktthema ging es in diesem Jahr um das neue EU-Bezeichnungsrecht und seine damit verbundenen notwendigen Maßnahmen innerhalb des Anbaugebietes.
Vorträge hielten dazu Herr Christoph Hesse, Präsident Weinbauverband Sachsen e.V. zum Thema: Neues EU-Bezeichnungsrecht – Überblick & Chancen für das Anbaugebiet Sachsen „ Weine ohne Herkunftsangabe“, „Weine mit geographischer Angabe“, „Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung“ sowie Herr Friedrich Ellerbrock, Geschäftsführer Bauern- und Winzerverband Rheinhessen zum Thema: Neues EU-Bezeichnungsrecht – Sicht eines anderen deutschen Anbaugebietes. Referent Steffen Schindler vom Deutsches Weininstitut stellte im Anschluss die Arbeit des DWI vor und klärte die Fragen: Was leistet das Gemeinschaftsmarketing für den Deutschen Wein? Wie wird dabei das Anbaugebiet Sachsen präsentiert? Die neuesten Zahlen und Daten zum Sächsischen Anbaugebiet wurden im letzten Vortrag des Tages von Frau Gabriele Uhlemann vom Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in der Außenstelle Großenhain vorgestellt. Die Vorträge können in der Rubrik Weinbautag 2010 zum Nachlesen herunter geladen werden.

Sächsischer Weinbautag im Gewölbekeller von Schloss Wackerbarth
Foto: Weinbauverband Sachsen e.V.
Der Weinbautag endete mit einer thematischen Weinprobe, durchgeführt durch die amtierenden Sächsischen Weinmajestäten:
Meissener Porzellan und Sächsischer Wein - Zwei Raritäten aus Sachsen. Der Geschäftsführer der Porzellan-Manufaktur Meissen berichtete über das 300-jährige Jubiläum der Manufaktur und überreichte der Sächsischen Weinkönigin Annegret Föllner symbolisch für den Abend den "Meissener Willkomm", einen Schlüssel in Meissener Porzellan der als Trinkpokal genutzt werden kann und mit Weinlaub verziert ist. Ursprünglich wurde dieser Schlüssel August dem Starken bei seinem Aufenthalt in Meißen gereicht.

Der Geschäftführer der Porzellan-Manufaktur Meissen Lutz Richter mit dem "Meissener Willkomm" und den Sächsischen Weinhoheiten;
Foto: Weinbauverband Sachsen e.V. Ellen Arnold
Der Weinbauverband Sachsen e.V. dankt den Sponsoren der Weinprobe für die Bereitstellung der Weine.
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06.11.2009
Weinbauverband Sachsen kooperiert mit den Meißener Stadtwerken und den Stadtwerken Elbtal
Anlässlich der Wahl der Sächsischen Weinkönigin am 06.11.2009 in Weinböhla verkündet der Geschäftsführer des Weinbauverbandes Sachsen, Udo Niehoff, die am Vortag erfolgte Zusicherung der Meißener Stadtwerke und der Stadtwerke Elbtal zur Zusammenarbeit, die in Kürze in eine Vertragsunterzeichnung münden wird. Die Stadtwerke werden sich zunächst zwei Jahre als neuer Hauptsponsor der Sächsischen Weinkönigin engagieren.
Die Vorgespräche begannen bereits im Sommer 2009, ausgehend von der Tatsache, dass das regionale Unternehmen seinen Kundenstamm in Meißen, Radebeul und Coswig , dem Zentrum des sächsischen Weinanbaugebietes hat. Das motivierte die Stadtwerke, den Weinbauverband Sachsen bei der Ausstattung seiner Repräsentantinnen, bei Veranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen finanziell zu unterstützen.
Die Geschäftsführer der Stadtwerke, Hans-Jürgen Woldrich (Meißener Stadtwerke), Annett Rössler und Michael Viebig (Stadtwerke Elbtal), äußerten sich im Vorfeld übereinstimmend: „Wir wollen mit unserem Engagement die Region stärken, was sich letztlich auch auf unsere Unternehmen positiv auswirken wird.“
Der Weinbauverband Sachsen ist mehr denn je auf die Unterstützung von regionalen Wirtschaftsunternehmen zur Umsetzung der zahlreichen Aufgaben angewiesen. Um so mehr freut sich Udo Niehoff: „Es ist ein großartiges Gefühl, wenn sich zahlreiche Unternehmen auf diese Weise zu ihrer Region bekennen. Mit ihrer Unterstützung in ganz unterschiedlicher Form tragen sie dazu bei, dass auch der Weinanbau eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Wirtschaft spielt. Mit dem neuen Hauptsponsor und den anderen Sponsoren des Weinbauverbandes ist mir um die Zukunft unserer Arbeit nicht bange.“
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06.11.2009
Majestäten des Sächsischen Weines für ein Jahr gekürt
Neue Sächsische Weinkönigin, Wein- und Sektprinzessinnen gewählt
Im Zentralgasthof Weinböhla werden heute die neuen Repräsentantinnen für das Weinanbaugebiet Sachsen gewählt. Mit 470 ha Gesamtrebfläche ist es das zweitkleinste deutsche Anbaugebiet, das dann von einer Weinkönigin und zwei Stellvertreterinnen für 12 Monate „regiert“ wird.
Sächsische Winzer und Winzerinnen, Gäste aus Politik und Tourismus sowie Medienvertreter werden die abendliche Zeremonie zur Wahl der neuen Weinkönigin erleben. Zunächst ziehen die 2009 gewählten Weinmajestäten – Marleen Herr, Fanny Rachner und Claudia Sczepanski – in einer gemeinsamen Rede Bilanz über ihre Amtszeit. Die Sächsische Weinkönigin Marleen Herr sagte im Vorfeld: „Das Jahr hat mich beflügelt, es waren 365 wunderbare unvergessliche Tage. Ich wurde immer und überall liebevoll und mit offenen Armen empfangen. Diese Zeit wird mir ewig im Gedächtnis bleiben.“ Alle drei haben viel gelernt im vergangenen Jahr, die Winzer und Weinfreunde seien gute Lehrer gewesen. Davon werden sich auch die neuen Weinhoheiten überzeugen können.
Doch zunächst erhalten die Kandidatinnen Gelegenheit, Wissen, Schlagfertigkeit und Humor auf der Bühne vor 500 Zuschauern unter Beweis zu stellen. Außerdem müssen sie in einer Blindverkostung sächsische Weine bestimmen. Bereits in den Nachmittagsstunden – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – werden den Bewerberinnen Fragen über typische Rebsorten, sächsische Weinerzeuger und touristische Angebote an der Sächsischen Weinstraße gestellt. Die 21-köpfige Jury – Vertreter der Presse, des Weinbau- und Tourismusverbandes sowie zahlreiche Unternehmer, die sich als Sponsoren engagieren – beurteilt die Kandidatinnen bei der Fachbefragung und während der Präsentation am Abend.
In diesem Jahr stellen sich drei Bewerberinnen um die goldene Krone der Jury und dem Publikum vor: Heike Titze aus Diera-Zehren ist ausgebildete Winzerin und im Weingut Schloss Proschwitz Prinz zur Lippe angestellt. Annegret Föllner aus Dresden arbeitete nach ihrem Betriebswirtschaftsstudium bei der Sparkasse Meißen. Susann Ritter aus Meißen, Physiotherapeutin und Verkäuferin im Einzelhandel, plant derzeit die Eröffnung eines eigenen Modegeschäftes. Alle drei Kandidatinnen haben sich intensiv auf diese Wahl vorbereitet, wälzten Fachliteratur und informierten sich direkt bei den Winzern über die unterschiedlichsten Fragen zum Weinanbau allgemein und speziell in Sachsen. Auch besuchten sie im Oktober ein Weinsensorik-Seminar, das Karl Friedrich Aust und Frédéric Fourré – Mitglieder des Weinbauverbandes Sachsen – exklusiv vorbereitet hatten.
Jede Kandidatin hat den Ehrgeiz, Weinkönigin zu werden. Aber verlieren wird letztlich niemand, denn die gewählte Weinkönigin wird von einer Wein- und einer Sektprinzessin unterstützt. Zusammen werden sie etwa 200 Auftritte im In- und Ausland während ihrer Amtszeit für den sächsischen Weinbau haben. Dazu gehören die Eröffnung von Weinfesten, die Durchführung von Weinproben, die Teilnahme an Wein- und Tourismusmessen.
Dabei darf sich die neue Sächsische Weinkönigin der Unterstützung von renommierten Unternehmen aus Meißen und Dresden gewiss sein: Bereits am 11.11.2009 erhält die Weinkönigin vom Meißner Autohaus Lassotta (VW/Audi) einen VW Passat. Damit ist die höchste Weinrepräsentantin des Weinanbaugebietes Sachsen mobil unterwegs für ihre Auftritte und Veranstaltungen. Als weitere Sponsoren engagieren sich: UKM Fahrzeugteile Meißen, die Meißner Stadtwerke, die Henkel KG Nürnberger Versicherungen mit ihrer Meißner Generalvertretung und Mineralöl Schneider mit dem Dieselkraftstoff für ein Jahr. Oppacher Mineralquellen stellt für den Wahlabend alkoholfreie Getränke zur Verfügung. Die Meissener Bleikristall GmbH hat drei kostbare Repräsentationsgefäße exklusiv für jede Weinmajestät gefertigt. Neben der Krone wird während der Veranstaltung auch das handgefertigte Collier der Sächsischen Weinkönigin, eine Dauerleihgabe von “Die Goldschmiede“ aus Meißen, an die neue Majestät weitergereicht. Der Sächsische Staatsbäderbetrieb Bad Elster stellt den Weinmajestäten einen Gutschein für ein Wellness-Wochenende zur Verfügung, damit sich die drei in erholsamer entspannter Atmosphäre besser kennenlernen können. Unterstützung gibt es weiterhin von Karstadt Dresden und dem Haarstudio Kluge.
Mit ihrem Engagement dokumentieren alle genannten Unternehmen ihre enge Verbundenheit mit der heimischen Weinregion.
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12.10.2009
Weinlese am Weinberg der Weinkönigin
Amtierende Weinmajestäten und neue Kandidatinnen für das Amt der Sächsischen Weinkönigin helfen mit
Der Weinbauverband Sachsen hat am 12.10.2009 zur Weinlese auf den Meißner Kapitelberg eingeladen. Der Weinberg am Weinberghaus „Schwalbennest“ gehört zu den besten Weinbergslagen an der Elbe. Er steht der amtierenden Sächsischen Weinkönigin für Repräsentationszwecke zur Verfügung und wird vom Winzer Dr. Heino Blawitzki bewirtschaftet. Zur jährlichen Ernte der Rieslingtrauben wurden traditionell Verbandsmitglieder, Landräte und Bürgermeister an der Sächsischen Weinstraße sowie die amtierenden und kandidierenden Weinmajestäten eingeladen.

Weinlese im Nieselregen - doch die Stimmung war super
Foto: Weinbauverband Sachsen e.V.
Die Sächsische Weinkönigin Marleen Herr ist gerade aus Heilbronn von der live im Fernsehen übertragenen Veranstaltung zur Wahl der Deutschen Weinkönigin zurückgekehrt. Fanny Rachner und Claudia Sczepanski halfen ebenso bei der Lese wie die neuen Kandidatinnen: Heike Titze aus Diera-Zehren OT Zadel ist ausgebildete Winzerin und im Weingut Schloss Proschwitz Prinz zur Lippe angestellt. Annegret Föllner aus Dresden arbeitete nach ihrem Betriebswirtschaftsstudium bei der Sparkasse Meißen. Susann Ritter aus Meißen hat Physiotherapie gelernt und plant derzeit die Eröffnung eines eigenen Geschäftes.

Annegret Föllner, Heike Titze und Susann Ritter wollen im nächsten Jahr das Sächsische Anbaugebiet als Weinhoheiten vertreten,
Foto: Weinbauverband Sachsen e.V.
Nach der Lese mit Winzerschere und Eimer ging es zur Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen, die wiederum den Ausbau des „königlichen Weines“ übernimmt. Als erstes nach der Anlieferung des Traubengutes wird der Oechslegrad als eine wichtige Qualitätskennziffer gemessen. Für das leibliche Wohl einschließlich der edlen Tropfen wurde durch die Prädikatsgaststätte "Bauernhäusl" als Sponsor der Sächsischen Weinhoheiten gesorgt. In der Sächsischen Winzergenossenschaft in Meißen wurden 1094 kg gelesene Rieslingtrauben entgegen genommen und ein Wert von 83°Oe gemessen.
Sowohl im Weinberg als auch im Weinkeller werden die drei Kandidatinnen für das Amt der Sächsischen Weinkönigin 2009/2010 die besondere Aufmerksamkeit von Winzern und Pressevertretern auf sich ziehen. Sie fiebern bereits dem 6. November im Zentralgasthof Weinböhla entgegen. Auf der festlichen Abendveranstaltung entscheidet sich, wer das Weinanbaugebiet Sachsen ein Jahr lang deutschlandweit repräsentieren wird. Der Fachbefragung durch eine Jury am Nachmittag schließt sich eine öffentliche Präsentation der Bewerberinnen im Rahmen eines unterhaltsamen Bühnenprogramms an.
Kartenvorverkauf zur Wahl um die Sächsische Weinkönigin hat begonnen
Eintrittskarten können beim Weinbauverband Sachsen (Tel. 03521 / 763530) und beim Zentralgasthof Weinböhla (Tel. 035243 / 56000) bestellt werden. Im Kartenpreis von 35 € sind eine halbe Flasche Rieslingwein pro Person und ein 4-Gang-Menü enthalten.
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26.08.2009
Der Weinbauverband Sachsen hat in diesem Jahr wieder die Prüfung zur Gebietsweinprämierung des bestimmten Anbaugebietes Sachsen durchgeführt.
Das Ergebnis kann sich auch in diesem Jahr sehen lassen. Zur Pressekonferenz am 26.08.2009 stellen wir Ihnen die Ergebnisse der Landesweinprämierung vor. An der Pressekonferenz wird auch die Sächsische Weinkönigin Marleen Herr teilnehmen und alle 16 goldprämierten Weine/Sekt im Überblick präsentieren. Im Anschluss an die Pressekonferenz findet die offizielle Prämierungsfeier mit der feierlichen Übergabe der Urkunden. Zur Prämierungsveranstaltung werden Vertreter der Weingüter als auch von Politik und Presse anwesend sein. Erstmals werden in diesem feierlichen Rahmen auch die Facharbeiterzeugnisse an die sächsischen Winzer-Auszubildenden übergeben.

Prüfung zur Landesweinprämierung, Foto: Weinbauverband Sachsen e.V.
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18.08.2009
Bundesministerin Ilse Aigner und Bundesminister Dr. Thomas de Maizière in Sachsen – Podiumsdiskussion zur Zukunft des Weinbaus in Sachsen
Am 18.08.2009, von 18:00 bis 19:00 Uhr, stellten sich die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, und der Chef des Bundeskanzleramtes, Bundesminister Dr. Thomas de Maizière, den Fragen der sächsischen Winzerinnen und Winzer. Auf der einstündigen Podiumsdiskussion im Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth, Radebeul, stand das Thema “Zukunft des Weinbaus in Sachsen” im Mittelpunkt.
Ilse Aigner ist in ihrem Ressort die erste Bundesministerin, die die sächsischen Winzer besucht. Die Winzer erwarten, dass sich das Verständnis für die Besonderheiten des sächsischen Weinbaus, die sich aus seiner geografischen Lage und seiner historischen Entwicklung ergeben, im BMELV vertiefen wird. Thomas de Maizière ist mit dem sächsischen Weinbau vertraut. Er hat schon in der Vergangenheit den sächsischen Winzern praktische Unterstützung gegeben. Sein Besuch wird die gegenseitige Verbundenheit weiter vertiefen.
An der Seite der beiden Bundesminister nahm das Mitglied des Landtages Dr. Matthias Rößler an dem Treffen teil. Dr. Rößler ist ein Kenner des sächsischen Weinbaus und hat durch vielfältige Initiativen gehörigen Anteil an der guten Entwicklung des Weinbaus in Sachsen.
Der Besuch wurde mit einem Rundgang durch das Weingut und die historischen Anlagen des Schlosses Wackerbarth verbunden.
Christoph Hesse, Vorstandsvorsitzender des Weinbauverbandes Sachsen e.V.: „Am Beispiel Wackerbarth sieht man sehr gut, dass in Sachsen Weinbau und Tourismus eine Einheit sind. Reizvolle Architektur, steile Weinterrassen und qualitätsvolle Weine, verbunden mit Kulturgenuss und Gaumenfreuden haben überall im sächsischen Weinanbaugebiet einen festen, unverzichtbaren Platz.“

Podiumsdiskussion mit v.l. MdL Matthias Rößler, Bundesministerin Ilse Aigner, Chef des Bundeskanzleramtes Dr. Thomas de Maiziere, Vorstandsvorsitzender Weinbau Sachsen Christoph Hesse, Foto: Weinbauverband Sachsen e.V.
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16.06.2009
Feierliche Abfüllung des königlichen Weines –
Sächsische Weinkönigin präsentiert eigenen Riesling
In der Kelterhalle der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen wurde am 16.06.2009 der Repräsentationswein der Sächsischen Weinkönigin Marleen Herr in Flaschen abgefüllt. Dieser Termin ist seit 11 Jahren eine besondere Tradition an der Sächsischen Weinstraße.
Der Riesling Meißner Kapitelberg des Jahrgangs 2008 ist als hoheitlicher Wein eine echte Rarität: Lediglich 1500 Liter stehen zur Verfügung. Der Traubensaft bot mit 79° Oechsle eine gute Voraussetzung für einen edlen Tropfen. Kellermeisterin Natalie Weich baute ihn als Q.b.A.-Wein (Qualitätswein bestimmtes Anbaugebiet) trocken aus mit folgenden Analysewerten:
- Alkohol 12,00 %vol.,
- Säure 6,7 g/l,
- Restzucker 5,2 g/l.
Die Weinkönigin 2008/2009 Marleen Herr nahm gemeinsam mit Kellermeisterin Natalie Weich die Erstetikettierung und Abfüllung des Weines vor. Marleen Herr wird ihn auf Messen und Veranstaltungen kredenzen und so für das Weinanbaugebiet Sachsen werben.
Zur Traubenlese am 24.10.2008 luden die zu diesem Zeitpunkt amtierenden Weinhoheiten Irene Grusla, Anja Leuschner und Linda Weisheit zahlreiche Helfer ein, darunter Vertreter der Presse und Wirtschaft und die am 6. November 2008 gekürten Weinmajestäten. Rund 2000 kg Traubengut wurden bei der Winzergenossenschaft auf dem Bennoweg in Meißen angeliefert, gekeltert und ausgebaut.

Abfüllung des 2008er Riesling für die Sächsische Weinkönigin in der Abfüllhalle der Sächs. Winzergenossenschaft im Joachimsthal in Meißen, Foto: Weinbauverband Sachsen
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2.06.2009
Die Champions der Deutschen Landwirtschaft stehen fest – „Germany‘s next Topwinzer“
Matthias Schuh aus Sörnewitz ist einer der besten Jungwinzer Deutschlands.
Der Berufswettbewerb der deutschen Landjugend wird alle zwei Jahre vom Deutschen Bauernverband in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt. In diesem Jahr beteiligten sich 11.000 Auszubildende der Land-, Tier- und Forstwirtschaft, des Weinbaus, der Hauswirtschaft und des Gartenbaus. Für den Bundesentscheid hatten sich 100 Berufsanfänger und Berufsanfängerinnen der Land-, Tier- und Forstwirtschaft, des Weinbaus, der Hauswirtschaft und des Gartenbaus durch die erfolgreiche Teilnahme an Kreis- und Landesentscheiden qualifiziert. Im Bundesentscheid mussten sie sich in anspruchsvollen Aufgaben des Allgemein- und Fachwissens in Theorie und Praxis stellen.
Beim diesjährigen Bundesentscheid des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend, den der Deutsche Bauernverband (DBV) vom 25. bis 29. Mai 2009 auf Schloss Proschwitz bei Meißen durchführte, stellte Matthias Schuh seine herausragenden beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis. Mit 88,65 von 100 möglichen Punkten belegte er in der Sparte Weinbau I den 2. Platz. Matthias Schuh, 21 Jahre, schließt in diesem Sommer seine Winzerlehre beim Winzerhof Burrlein in Mainstockheim (Franken) ab. Er realisiert damit sein persönliches Interesse, in und mit der Natur arbeiten zu können. Nach seinem Lehrabschluss absolviert Matthias Schuh ein Jahr auf einem renommierten Weingut in Neuseeland, zur weiteren Ausbildung auch mit internationalen Rebsorten. Nach dem Auslandsjahr strebt er die weitere Ausbildung zum Weinbautechniker an mit der Zielstellung, im elterlichen Weinbaubetrieb in Sachsen (Weingut Walter Schuh) intensiv und zukunftsorientiert mitzuwirken. (DBV)
Der Weinbauverband Sachsen e.V. wünscht den Siegern des diesjährigen Bundeswettbewerbes und besonders Matthias Schuh alles Gute für die Zukunft.

Die Gewinner des Bundeswettbewerb der Landjugend in der Sparte Weinbau 2009, Foto: Archiv Matthias Schuh
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19. Große gemeinsame Jungweinprobe Mitteldeutschlands der Anbaugebiete Sachsen und Saale-Unstrut
Deutsche Weinkönigin wird als Gast begrüßt
Am 17. April 2009 fand zum 19. Mal die Große Gemeinsame Jungweinprobe Mitteldeutschlands der beiden Anbaugebiete Sachsen und Saale-Unstrut im sächsischen Weinböhla statt. Im jährlichen Wechsel laden die Weinbauverbände von Saale-Unstrut und Sachsen ein. In diesem Jahr präsentieren 52 Weinerzeuger aus beiden Anbaugebieten 180 Weine und Sekte.
Bereits am Vormittag können sich die Vertreter von Presse, Politik und Wirtschaft im Anschluss an die um 10:00 Uhr stattfindende Pressekonferenz von der Qualität der Jungweine überzeugen. Am Nachmittag ist die Jungweinprobe für Fachpublikum geöffnet und am Abend findet die bereits ausverkaufte Veranstaltung für die Öffentlichkeit statt.
Besondere Gäste haben sich angekündigt: Für die Deutsche Weinkönigin Marlies Dumbsky und die deutschen Weinprinzessinnen Sarah Schmitt und Andrea Köninger ist die Teilnahme an der Jungweinprobe ein Teil des dreitägigen Besuchsprogramms im Weinanbaugebiet Sachsen; die deutschen Weinhoheiten statten während ihrer Amtszeit jedem Weinanbaugebiet in Deutschland einen Antrittsbesuch ab. Auch der Vorstandsvorsitzende des Moselwein e.V., Herr Adolf Schmitt, wird als Ehrengast nach Weinböhla in den Jugendstilsaal des Zentralgasthofes kommen und die Veranstaltung mit eröffnen. Er steht als Weinexperte den Medien für Fragen zur Verfügung.
23 sächsische Weinbaubetriebe haben 68 Weine, 4 Sekte sowie einen Secco zur Jungweinprobe angestellt. Damit ist die Anzahl der teilnehmenden Weingüter aus Sachsen so hoch wie noch nie.
Weitere Informationen können Sie der Rubrik Jungweinprobe 2009 entnehmen.
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02.04.2009
Nachlese zur ProWein 2009/ Neuer Vorstand Weinbauverband Sachsen e.V.
Der Gemeinschaftsstand des Weinbauverbandes auf der ProWein in Düsseldorf war auch 2009 ein voller Erfolg. Vertreten waren die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen, das Staatsweingut Schloß Wackerbarth, die Winzer und Weingüter Karl Friedrich Aust, Frédéric Fourré, Steffen Loose und Walter Schuh. Außerdem war die Meissener Spezialitätenbrennerei Prinz zur Lippe und der Tourismusverband Sächsisches Elbland e.V. integriert. Die sächsische Weinkönigin Marleen Herr unterstützte in charmanter Weise alle sächsischen Teilnehmer.
Die Messe machte deutlich, dass, so wie in Sachsen, überall erfolgreich um wachsende Qualität der Weine gerungen wird und Wein zunehmend in einem qualitativ hochwertigen Ambiente präsentiert werden. Das ist Ansporn für uns, diesen Weg weiter zu beschreiten.
Der Tenor der sächsischen Teilnehmer ist durchweg positiv. Steffen Loose sagt für die kleineren Weingüter: ”Wir hatten sehr viele Anfragen, aber auch konkrete Bestellungen und generell ein großes Interesse an der Genuss-Region Elbland.“ Nicht nur nach Wein, auch nach Urlaub beim Winzer wurde gefragt.
Bei der Sächsischen Winzergenossenschaft fanden die fruchtigen und harmonischen Weine und "... das innovative Konzept der "Flaschen-Post", die Kombination von Weingenuss und Weinversand" reges Interesse. Auch für das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth sagt Kellermeister Jürgen Aumüller: "Unser Gemeinschaftsstand auf der Prowein war sehr gut besucht. Die Kunden kamen gezielt auf uns zu und sprachen die Weine und Sekte sehr positiv an. Jetzt gilt es Kontakte nachzuarbeiten".
Bereits am 27.03.2009 hat sich der neu gewählte Vorstand des Weinbauverbandes konstituiert. Als Vorstandsvorsitzender wurde Christoph Hesse wiedergewählt, Walter Beck ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Dr. Volker Gerhardt ist der Schatzmeister des Verbandes. Der Vorstand ist laut Satzung für zwei Jahre gewählt.
27.03.2009
Der Weinbauverband Sachsen e.V. präsentiert sich und seine Winzer auf der Prowein 2009 vom 29.03.-31.03.2009 in Düsseldorf.
Link: Rubrik Prowein 2009
Der Weinbauverband Sachsen e.V. wünscht den teilnehmenden Weingütern eine erfolgreiche Messe.
13.02.2009
Sächsischer Weinbautag – Fachvorträge für Winzer und Weinfreunde
Am 7. März 2009 findet der Sächsische Weinbautag auf Schloss Wackerbarth in Radebeul statt. Diese seit Jahren vom Weinbauverband Sachsen organisierte Veranstaltung richtet sich vor allem an alle Weinerzeugerbetriebe sowie an Klein- und Nebenerwerbswinzer. Bereits vor Veranstaltungsbeginn um 13.00 Uhr präsentieren verschiedene Aussteller ihre Neuigkeiten: Buchführungsprogramme, Gartentechnik, Kork und Naturdünger.
Im Gewölbekeller der Schlossanlage erwarten die Teilnehmer interessante Fachvorträge. So stellt sich das Mitteldeutsche Institut für Weinforschung mit seinen Forschungsthemen vor. Es wird Informationen zur neuen Vortragsreihe „Meißner Weinkolloquien“ geben. Praxis und Perspektiven des ökologischen Weinbaus stehen im Mittelpunkt des Referenten von der Fachschule Geisenheim. Um Pflanzenschutzmittel und Schädlingsbekämpfung auf dem Weinberg geht es bei dem Vortrag der Landesanstalt Veitshöchheim aus Franken. Schließlich werden aktuelle Zahlen und Fakten zum Weinanbaugebiet Sachsen sowie das für den Weinbau zuständige Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie vorgestellt.
Eine einstündige, ganz besondere Weinprobe am späten Nachmittag beschließt die Veranstaltung gegen 17.30 Uhr: Die sächsischen Weinhoheiten moderieren eine thematische Weinprobe, die auf der Weinfachmesse „ProWein“ 2008 mit großer Beachtung beim Fachpublikum präsentiert worden ist. Deshalb soll diese Weinprobe „Stollen und Wein“ auf der diesjährigen ProWein wiederholt werden. – Der Tagungsbeitrag von 20 Euro pro Teilnehmer, 15 Euro für Mitglieder, kann vor Ort entrichtet werden.
Weitere Informationen zum Weinbautag
erhalten Sie unter:
Link: Rubrik Weinbautag 2009
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2.02.2009
Meißner Weinkolloquium gestartet Am 28.01.2009 startete das Meißner Weinkolloquium mit dem Vortrag von Prof. Dieter Hoffmann Fachgebietsleiter Betriebswirtschaft und Marktforschung, Forschungsanstalt Geisenheim zum Thema "Aktuelle Entwicklungen auf dem Weinmarkt". Anhand von Statistiken und Graphiken wurde der weltweite und europäische Weinmarkt vorgestellt und Präferenzen der Kunden erläutert. Nicht alles, ist für das sächsische Anbaugebiet übertragbar, aber Prof. Hoffmann regte zur Diskussion an.

20.01.2009
Meißner Weinkolloquien 2009
Am Mittwoch, dem 28. Januar 2009 um 18:00 Uhr findet in der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen der erste Vortrag der neuen Veranstaltungsreihe Meißner Weinkolloquien statt. Es referiert Prof. Dr. Dieter Hoffmann, Forschungsanstalt Geisenheim, Fachgebietsleiter Betriebswirtschaft und Marktforschung zum Thema: Aktuelle Entwicklungen im Weinmarkt.
Das Meißner Weinkolloquim wurde vom Mitteldeutschen Institut für Weinforschung der Hochschule Anhalt (FH) unter Federführung von Prof. Dr. Thomas Kleinschmidt und Dr. Klaus Epperlein analog zur Freyburger Vortragsreihe neu ins Leben gerufen. In den Anbaugebieten Saale-Unstrut und Sachsen finden ab 2009 monatlich wissenschaftliche Veranstaltungen statt, zu denen Interessierte und Besucher kostenlos eingeladen sind.
Jeden letzten Mittwoch im Monat findet die Vortragsreihe in Sachsen um 18:00 Uhr in der Winzergenossenschaft Meißen, Bennoweg 9, 01662 Meißen statt.
Themen:
Aktuelle Entwicklungen im Weinmarkt
Mittwoch, den 28.01.2009 um 18:00 Uhr in der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen
Referent: Prof. Dr. Dieter Hoffmann, Fachbereichsleiter Betriebswirtschaft und Marktforschung, Forschungsanstalt Geisenheim
Zeitgemäße Rebveredelung und die neue Generation pilzwiderstandsfähiger Sorten,
Mittwoch, den 25.02.2009
Referent: Volker Freytag, Rebschule Volker Freytag, Neustadt an der Weinstraße
Pflanzenschutzempfehlungen 2009
Mittwoch, den 25.03.2009
Referent: Dr. Torsten Griebel, Syngenta Agro GmbH, Fachberater Spezialkulturen
Charakterisierung der Rebsorten anhand des Aromaspektrums von WeißweinenMittwoch, 29.04.2009
Referentin: Dipl.-ing. Beatrix Partey, Hochschule Anhalt (FH),Mitteldeutsches Institut für Weinforschung
Ergebnisse aus der 90-jähriger Arbeit der Freiburger Rebenzüchtung
Mittwoch, den 27.05.2009
Referent: Referatsleiter Dr. Volker Jörger, Staatliches Weinbauinstitut Freiburg, Referat Resistenz- und Klonenzüchtung
Weinberge an Elbe, Saale und Unstrut als wertvolle Biotope für seltene Pflanzen und Tiere
Mittwoch, den 24.06.2009
Referent: Dr. K. Epperlein, Hochschule Anhalt (FH), Mitteldeutsches Institut für Weinforschung
Kontakt: Für Rückfragen zur neuen Vortragsreihe erreichen Sie die Geschäftsstelle des Weinbauverbandes unter 03521-76 3530 (Ansprechpartner: Frau Ellen Arnold)
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Weitere Informationen zu Weiterbildungen in Sachsen
erhalten Sie unter:
Link: Weiterbildungsangebote Winzer
Sie haben Fragen? Wir erteilen gern Informationen zum Weinanbaugebiet Sachsen! Rufen Sie uns an
oder schreiben Sie uns:
Weinbauverband Sachsen e.V.
Fabrikstraße 16
01662 Meißen
Tel.: 03521/763530
Fax: 03521/763540
info@weinbauverband-sachsen.de
Mit Beginn der Rebsaison treten auch wieder Schädlinge, Unkräuter und Pilzkrankheiten auf. Für die Sächsischen Winzer hat die Landesanstalt für Landwirtschaft deshalb einen telefonischen Ansagedienst zum Rebschutz eingerichtet. Unter der Telefonnummer: 0351-440 83 29 sind die wöchentlich aktualisierten Hinweise zum Pflanzenschutz im Weinbau jederzeit abrufbar. Je nach Witterung und Entwicklung der Rebstöcke wird ein gezielter Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel empfohlen.
Der Ansagedienst ist kostenlos, es fallen nur die üblichen Festnetztarife der Telekom an.